Fast eine echte Italienerin: meine erste Pomerola

Es ist Tomatenzeit in Italien und alle Italienerinnen kochen für die nächsten Monate die köstliche typische toskanische Tomatensauce ein. Diese Tomatensauce nennt sich in der Toskana Pomerola und ist ein ganz einfaches, traditionellen italienisches Rezept. Die Pomerola Tomatensauce schmeckt ganz köstlich zu Nudeln, Reis, einfach nur auf Brot, Pizza und was einem noch so alles einfällt.
Wenn man hier in der Toskana lebt, kommt man gar nicht drum herum, auch einmal diese Pomerola selbst zu versuchen. In den Supermärkten stehen kistenweise Tomaten herum, meist die länglichen Flaschentomaten, die schon ziemlich reif und extrem schmackhaft sind. Daneben stehen dann Einweckgläser und sogar „Tomaten-Press-Maschinen“, mit denen der Saft aus den Tomaten gedrückt wird. Alles dreht sich in dieser Spätsommerzeit, nachdem die Italiener alle aus ihren Sommerferien zurückgekehrt sind, um das Einkochen der Tomatensoße.

Als ich neulich meinen ersten Frühstücks-Cappuccino in der Bar neben meinem SMA Supermarkt in Fornacette eingenommen habe, kam ich mit der Besitzerin der Bar ins Gespräch, die mir ihre Rezepte der Pomerola erzählte. Sie berichtete darüber mit so viel Leidenschaft und Hingabe, dass ich danach sofort in den Supermarkt gehen musste, um mich mit Tomaten einzudecken, damit auch ich einmal selbst diese leckere Tomatensoße ausprobieren konnte.
Als ich dann im Supermarkt vor einer Kiste Tomaten stand und einige ausgewählt habe, suchte ich verzweifelt danach nach der Nummer, die ich eingeben muss, um die Tomaten abzuwiegen. Nachdem ich dann eine Verkäuferin danach fragte meinte diese nur kopfschüttelnd, dass es für die Kisten mit Tomaten keine Einzelpreis gebe, sondern nur die komplette Kiste verkauft würde. Ich konnte das kaum glauben, denn die Kiste sollte 3 Euro kosten. Schade nur, dass das eindeutig für meinen ersten Versuch zu viel war- es waren mindestend 4 oder 5 kg. Ich habe dann aber noch andere Tomaten gefunden, die einzeln verkauft wurden und ebenfalls perfekt für die Pomerola Tomatensauce geeignet waren.
Die Tipps meiner Barfrau im Kopf habe ich dann am Abend meinen ersten Pomerola Versuch gestartet. Es ist wirklich völlig einfach, das einzig „Schwierige“ ist die Kochzeit. Am besten 3 Stunden einköcheln lassen, damit alle Flüssigkeit aus den Tomaten entschwindet und nur eine intensive schmackhafte feste Tomatenpaste übrig bleibt. Ein anderer Tipp, den ich nun schon öfter von Italienerinnen gehört habe ist, entweder man gibt zu der Tomatensauce Knoblauch oder Zwiebeln, beiden zusammen verwendet die traditionell kochende Italiener nicht. Da beides im geschmack so stark und eigen ist, sollte man beide Zutaten nicht gemeinsam verwenden. Aber man kann entweder Zweibeln oder Knoblauch für die Pomerola verwenden, je nach Geschmack. Auch ist es komplett geschmacksabhängig, was man noch so in die Tomatensauce hineingibt, nur Basilikum oder Karotten oder beiden oder ganz pur. Wie mir berichtet wurde, ist die echte Pomerola aber so schlicht wie möglich, da sie dann im Laufe des Winters zu verschiedenen Rezepten weiterverarbeitet werden kann.
Hier mein Rezept meiner ersten eigenen Pomerola, das ich auf Basis der Tipps der toskanischen Barfrau gekocht habe:
1 kg reifen längliche Flaschentomaten
Olivenöl
3-4 Knoblauchzehen
2 kleine Karotten
(er mag kann noch eine Staudensellerie dazugeben – ich mag das nicht)
Kleines Bund frische glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Den Knoblauch in kleine Scheiben schneiden und in reichlich Olivenöl leicht anbraten, dann die gewaschenen und in kleine Stücke geschnittenen Tomaten dazugeben. Auch die Karotten schälen und in Scheiben dazugeben. Salzen und Pfeffer und die gewaschene glatte Petersilie ebenfalls in den Topf mit all den anderen Zutaten werfen. Das alles wir dann für mindestens 2, am besten 3 Stunden in Ruhe vor sich „Hinköchelnd“ gelassen. Am besten ab und zu mal umrühren, aber ansonsten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nach 3 Stunden hat sich die Menge im Topf mindestens um 2/3 reduziert und es ist nur noch eine dickflüssige Tomatensauce übriggeblieben. Ich schmecke dann immer noch mal ab, ob noch Salz oder Pfeffer fehlen und rühre dann alles noch einmal durch den Mixer. Fertig. Noch ein bisschen gutes Olivenöl dazu geben und fertig ist die Sauce. Entweder zum Sofortessen oder in Gläsern zum „Einwecken“ gedacht. Hält bei sofortigen Einwecken mindestens ein paar Monate. Die Menge von einem kg Tomaten reicht für eine Sauce für 8 Personen ca. oder 2-3 mittelgroße Einweckgläser. Einfach köstlich und ich habe mich mit meiner ersten selbstgemachten Pomerola fast wie eine echte Italienerin gefühlt. Nachdem meine italienische Nachbarin dann auch noch gesagt hat, das meine Pomerola Tomatensauce sensationell gut geschmeckt hat, war ich natürlich extrem stolz.…und es war soooo einfach!
Es ist Tomatenzeit in Italien und alle Italienerinnen kochen für die nächsten Monate die köstliche typische toskanische Tomatensauce ein. Diese Tomatensauce nennt sich in der Toskana Pomerola und ist ein ganz einfaches, traditionellen italienisches Rezept. Die Pomerola Tomatensauce schmeckt ganz köstlich zu Nudeln, Reis, einfach nur auf Brot, Pizza und was einem noch so alles einfällt.
Flaschentomaten Italien
Wenn man hier in der Toskana lebt, kommt man gar nicht drum herum, auch einmal diese Pomerola selbst zu versuchen. In den Supermärkten stehen kistenweise Tomaten herum, meist die länglichen Flaschentomaten, die schon ziemlich reif und extrem schmackhaft sind. Daneben stehen dann Einweckgläser und sogar „Tomaten-Press-Maschinen“, mit denen der Saft aus den Tomaten gedrückt wird. Alles dreht sich in dieser Spätsommerzeit, nachdem die Italiener alle aus ihren Sommerferien zurückgekehrt sind, um das Einkochen der Tomatensoße.
Als ich neulich meinen ersten Frühstücks-Cappuccino in der Bar neben meinem SMA Supermarkt in Fornacette eingenommen habe, kam ich mit der Besitzerin der Bar ins Gespräch, die mir ihre Rezepte der Pomerola erzählte. Sie berichtete darüber mit so viel Leidenschaft und Hingabe, dass ich danach sofort in den Supermarkt gehen musste, um mich mit Tomaten einzudecken, damit auch ich einmal selbst diese leckere Tomatensoße ausprobieren konnte.

Überall in den Supermärkten in Italien gibt es Tomatenkisten und Einweckgläser

Tomatensosse Pomerola
Als ich dann im Supermarkt vor einer Kiste Tomaten stand und einige ausgewählt habe, suchte ich verzweifelt danach nach der Nummer, die ich eingeben muss, um die Tomaten abzuwiegen. Nachdem ich dann eine Verkäuferin danach fragte meinte diese nur kopfschüttelnd, dass es für die Kisten mit Tomaten keine Einzelpreis gebe, sondern nur die komplette Kiste verkauft würde. Ich konnte das kaum glauben, denn die Kiste sollte 3-4 Euro kosten. Schade nur, dass das eindeutig für meinen ersten Versuch zu viel war- es waren mindestend 4 oder 5 kg. Ich habe dann aber noch andere Tomaten gefunden, die einzeln verkauft wurden und ebenfalls perfekt für die Pomerola Tomatensauce geeignet waren.

Toskanisches Rezept für die berühmte Pomerola Tomatensoße

Die Tipps meiner Barfrau im Kopf habe ich dann am Abend meinen ersten Pomerola Versuch gestartet. Es ist wirklich völlig einfach, das einzig „Schwierige“ ist die Kochzeit. Am besten 3 Stunden einköcheln lassen, damit alle Flüssigkeit aus den Tomaten entschwindet und nur eine intensive schmackhafte feste Tomatensoße übrig bleibt. Ein anderer Tipp, den ich nun schon öfter von Italienerinnen gehört habe ist, entweder man gibt zu der Tomatensauce Knoblauch oder Zwiebeln, beiden zusammen verwendet die traditionell kochende Italiener nicht.
Da beides im Geschmack so stark und eigen ist, sollte man beide Zutaten nicht gemeinsam verwenden. Aber man kann entweder Zweibeln oder Knoblauch für die Pomerola verwenden, je nach Geschmack. Auch ist es komplett geschmacksabhängig, was man noch so in diese italienische Tomatensauce hineingibt, nur Basilikum oder Karotten oder beiden oder ganz pur. Wie mir berichtet wurde, ist die echte Pomerola aber so schlicht wie möglich, da sie dann im Laufe des Winters zu verschiedenen Rezepten weiterverarbeitet werden kann.
Hier mein Rezept meiner ersten eigenen Pomerola, das ich auf Basis der Tipps der toskanischen Barfrau gekocht habe – Vorbereitungszeit 20 Minuten, Kochzeit 2-3 Stunden, ganz einfach:
  • 1 kg reife längliche Flaschentomaten
  • Olivenöl
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Karotten
  • (er mag kann noch eine Staudensellerie dazugeben – ich mag das nicht)
  • Kleines Bund frische glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung der köstlichen Pomerola:

Den Knoblauch in kleine Scheiben schneiden und in reichlich Olivenöl leicht anbraten, dann die gewaschenen und in kleine Stücke geschnittenen Tomaten dazugeben. Auch die Karotten schälen und in Scheiben dazugeben. Salzen und Pfeffer und die gewaschene glatte Petersilie ebenfalls in den Topf mit all den anderen Zutaten werfen. Das alles wir dann für mindestens 2, am besten 3 Stunden in Ruhe vor sich „Hinköchelnd“ gelassen. Am besten ab und zu mal umrühren, aber ansonsten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nach 3 Stunden hat sich die Menge im Topf mindestens um 2/3 reduziert und es ist nur noch eine dickflüssige Tomatensauce übrig geblieben. Ich schmecke dann immer noch mal ab, ob noch Salz oder Pfeffer fehlen und rühre dann alles noch einmal durch den Mixer (muss man nicht, viele Italiener lassen die Soße so dickflüssig mit den Tomatenstückchen ohne es zu mixen). Fertig. Noch ein bisschen gutes Olivenöl dazu geben und fertig ist die Sauce. Entweder zum Sofortessen oder in Gläsern zum „Einwecken“ gedacht. Hält bei sofortigen Einwecken mindestens ein paar Monate. Die Menge von einem kg Tomaten reicht für eine Tomatensoße für 8 Personen ca. oder 2-3 mittelgroße Einweckgläser. Einfach köstlich und ich habe mich mit meiner ersten selbstgemachten Pomerola fast wie eine echte Italienerin gefühlt. Nachdem meine italienische Nachbarin dann auch noch gesagt hat, das meine Pomerola Tomatensauce sensationell gut geschmeckt hat, war ich natürlich extrem stolz.…und es war soooo einfach!

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