Italienische Fisch Lasagne in Alufolie oder auch Pesce al Cartoccio genannt

Letzte Woche kam ich wieder in den Genuss eines traumhaft leckeren und Restaurant Toskana mit Rezeptideeauch noch sehr kreativ anzuschauenden Rezeptes. Ich war in einem neu eröffneten Restaurant in der Toskana in der Nähe von Livorno nicht weit vom Meer. Der Koch ist ein Freund von meinen Nachbarn in Vicopisano und hat uns verschiedene traditionelle leckere livornesische Gerichte gezaubert.

Eine kreative livornesische Fisch Lasagne in Alufolie als Hauptgang

Das Rezept von dem Hauptgang habe ich mir dann noch einmal ganz ausführlich von ihm erklären lassen: eine Lasagne vom Heilbuttfilet mit Entenleber in Alufolie bzw. al Cartoccio genannt. Cartoccio heißt einfach nur eingepackt oder auch in der Tüte verpackt. Da war ich natürlich gespannt, als ich das auf der Speisekarte gesehen habe. Als dann diese besondere Form der Lasagne serviert wurde, war ich begeistert. Sie war in eine transparente Folie gewickelt. Der Koch erklärte uns dann, dass man normalerweise auch eine traditionelle etwas festere Alufolie verwenden könne. Diese transparente Folie, die bis zu 200 Grad Hitze aushält, sei etwas ganz Neues auf dem Markt und sehr praktisch, da man das Gericht beim Servieren sehen könne (wäre doch mal eine neue Idee für Toppits, so eine Folie herauszubringen, oder :-)).

Fisch und Entenleber in dünnen Schichten: eine genussvolle Kombination

Der Fisch wird geschichtet mit ganz dünnen Scheiben von Entenleber, ein wenig Olivenöl, klein geschnittenen Tomaten, Kapern, Salz und Pfeffer eingepackt in die Folie oder Alufolie in den Ofen geschoben und dann etwa 20-25 Minuten bei 180 Grad Umluft gegart. Dann wird das leckere italienische Fisch-Lasagne-Gericht so in der Folie serviert und von dem Koch vor den Augen des hungrigen Kunden auf dem Teller aufgeschnitten. Ein toller Effekt und das Aroma bleibt durch die Folie sehr intensiv erhalten. Ein einfaches Rezept und eine super kreative Servierart in Folie. Buon Appetito!

Natürlich kann man die Reste, wenn es denn welche geben sollte (was ich nicht glaube :-)), in einem frischen Stück Alufolie einfrieren und dann so in der Folie auftauen lassen und im Ofen vorsichtig wieder aufwärmen.

Übrigens hier noch ein kleiner Einfrier-Tipp: man kann alle Kräuter wunderbar einfrieren, habe ich auch erst in Italien gelernt 🙂

P.S.: Das Restaurant in der Toskana bei Livorno ist ein wirklicher Geheimtipp und ich werde in einem meiner nächsten Artikel noch mehr darüber berichten: „Casina delle Ostriche“ in CASTELNUOVO, Livorno

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