Mein traditionelles italienisches Weihnachtsmenue in Hamburg

Wie jedes Jahr lade ich am 26.12. meine besten Freunde zu einem italienisches Weihnachtsessen am Ende des AbendsWeihnachtsessen (oder man kann es auch „Familien-Flucht-Essen“) 🙂 ein. Es ist seit über 12 Jahren zur Tradition geworden und wir sind immer ein fester Kreis von 10-12 Freunden. Immer koche ich mit Leidenschaft ein paar italienische Gerichte. Die Vorspeisen bzw. die Kleinigkeiten zu dem Aperitiv sind Tradition und darf ich nicht verändern.

So gibt es immer erstmal in der Küche zu einem Spritz oder in diesem Jahr zu einem Glas Ferrari Sekt mit einem Schuss Martini Rosato (ganz neuer Apritiv Trend in Italien) meine klassischen Crostini Toscani und Crostini mit Salsiccia, Oliven und Grissini und ein wenig Salami.
Polentascheiben mit Schinken, Rosmarien und KnoblauchZur Vorspeise gab es die traditionellen italienischen Gerichte (meist Rezepte aus dem Piemont) wie Paprika mit Thunfischsoße, Polentascheiben mit Schinken und Rosmarin oder Trüffel. Als Nudelgericht gab es in diesem Jahr typische frische toskanische Nudeln „Paccheri“ genannt (das sind sehr dicke Maccheroni) mit Kaninchen Ragu. Angeblich sehr köstlich, so meine Freunde – und da sie nach so vielen Jahren Freundschaft immer ehrlich sind, glaube ich das einfach mal.

Italienische Spitzenweine wie Barolo, Brunello und Amarone zu Weihnachten serviert

Zu den Gängen hatten wir uns überlegt, die besten italienischen Weine im Toskanische Paccheri Nudeln mit  Kaninchen RaguVergleich zu verkosten. So fingen wir mit einem Barbera von Fratelli Alessandria an, tranken dann einen Nebbiolo von Renato Fenocchio aus Neive und dananch einen Brunello aus der Toskana. Dann gingen wir zu einem Amarone Valpolicella über und das Highlight waren dann zwei Barolo (1996 und 1997) von unseren Freunden Gian Natale und Alessandro Fantino aus Monforte D´Alba aus dem Piemont.

Traditionelle italienische Rezepte zu Weihnachten

Den Abschluss habe ich zum ersten Mal mein Geheimrezept aus dem Restaurant Ostu Di Djun für den piemontesischen Nachtisch „Mattone“ ausprobiert. Er ist hervorragend gelungen, hat aber leider italienischer Nachtisch Mattone auf Himbeerbettseinem Namen volle Ehre gemacht. Mattone heißt übersetzt Ziegelstein und er ist in der Tat recht schwer und liegt nach so vielen Gängen auch noch länger im Magen. Ich habe den italienischen Nachtisch daher mit einer Himbeersoße kombiniert, so dass man zumindest durch die Kombination mit etwas Saurem das Gefühl hatte, er ist nicht so schwer. Es hat sich gelohnt und alle haben noch einmal zugeschlagen…. Ich werde daher dieser Nachspeise zukünftig den Namen: „Piemontesische Köstlichkeit auf einem Himbeer Bett“geben, anstatt ihn „Mattone“ zu nennen. Danach einen Grappa und ein paar Cantuccini mit Vin Santo und der Abend war gelaufen.

Ich freue mich schon wieder auf das nächste Weihnachten, vor allem auf den 26.12.

P.S. Übrigens, die Gerichte könnte man auch alle als Silvester- oder Neujahrs Menue auftischen, sind einfach und schnell zuzubereiten und das Lob der Gäste ist garantiert.

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