Crostini Toscani – italienische Vorspeise aus der Toskana


Nun schreibe ich doch tatsächlich schon wieder übers Essen, aber was soll´s, ist nun mal ein so schönes Thema 🙂 . Diesmal gibt es das Rezept für echte Crostini Toscani, dass heißt mit Hühnerleber Pastete.

Die Menge reicht bestimmt für 6 Personen als Antipasto, heißt, als Vorspeise aus.

Dieses italienische Rezept kommt aus der Toskana und ich habe es das erste Mal bei der Mama unseres Florentinischen Freundes gegessen. Unvergesslich. Und natürlich musste sie mir hinterher das Rezept aufschreiben.

Man ißt diese Crostini am besten vor dem Essen zum Aperitivo, so als Appetitmacher.

Rezept Crostini Toscani:

Ein wenig Öl in einem kleinen Topf heiß machen und zunächst zusammen anbraten:

2 Sardellen Filets

1 gehäuften Teelöffel Kapern

1 kleine Zwiebel

Nach kurzer Zeit dann die Hühnerleber dazugeben:

Ca. 300-400 gr. Hühnerleber (gibt es meist tiefgefroren – vorher nur auftauen und das Fett abschneiden und in kleine Stücke teilen).

Parallel ein wenig Gemüsebrühe köcheln lassen, so 0,5 Liter etwa.

Nachdem die Leber ein wenig angeraten wurde, langsam etwa eine Tasse Brühe und eine Tasse voll Vin Santo (süßer italienischer Likör) dazugeben.

Das Ganze dann bei kleiner Hitze so ca. 20 Minuten köcheln lassen und immer darauf achten, dass die Hühnerleber gut mit Brühe und Vin Santo überdeckt ist und ab und zu mal umrühren. Zur Not immer ein wenig von beiden Flüssigkeiten nachgießen.

Wenn alles so zusammen max. 30 Minuten geköchelt hat und noch ein wenig Flüssigkeit zu sehen ist, ausstellen.

Dann mit einem Mixstab alles vermischen, mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte dann eine Paste sein.

1 – 2 Ciabatta Brote, vorher in Scheiben schneiden und anrösten.

Die Hühnerleber-Pastete dann auf die gerösteten Scheiben streichen. Fertig.

Ein "Spritz" mit Aperol als Aperitivo

Ein "Spritz" mit Aperol als Aperitivo

Klingt komplizierter als es ist. Wenn man es aber einmal gemacht hat, muss man es eh immer wieder machen, da die Gäste so begeistert sein werden. Und dann bekommt man irgendwann richtig Übung darin. Buon appetito. P.S. Ach übrigens, dazu paßt hervorragend ein Prosecco mit Aperol oder ein Rosè Prosecco oder natürlich auch ein schöner schwerer Barolo 🙂

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