Ricotta Kuchen: Manuela´s Geheimtipp


Ich habe mir vorgenommen, jede Woche ein anderes Geheimrezept zu verraten. Ich habe jetzt schon so viele Tipps und Tricks von meinen italienischen Nachbarn, Taxifahrern, Freunden, Schlachtern, Restaurants etc. bekommen, dass ich die einfach weitergeben möchte.

Ihr wisst ja inzwischen, dass über Essen und Rezepte sprechen in Italien zur täglichen Kommunikation gehört.
Ich fange heute mit einem super Kuchen-Rezept an, denn es ist total einfach, leicht zu merken und schmeckt sensationell und geht schnell. Dazu kommt noch, dass es in tausende Richtungen variiert werden kann.

Dieses Rezept habe ich von Manuela bekommen, der Besitzerin eines traumhaft gelegenen Agriturismo „La Palazzina“ in Palaia, Toscana.

Manuela vom Agriturismo "La Palazzina"

Manuela vom Agriturismo "La Palazzina"

(Kleiner Tipp, von dort sind es nur 45 Minunten zum „Prada outlet SPACE“ und zu “ the MALL“ und zum „Barberino outlet“ 🙂 )

Als ich dort vor 2 Jahren für ein paar Tage ein Apartment gemietet hatte, kam sie eines Morgens zum Frühstück mit einem Teller voll mit Ricotta Kuchen. Er war noch warm und schmeckte einfach himmlisch. So nachdem nun alle neugierig sind und Hunger bekommen haben, hier das Rezept:

Man nehme eine kleine runde Kuchenspringform (oder eine mittelgroße). Bei der kleinen wird der Kuchen höher und braucht ein wenig länger im Ofen.

  • 3 Eier,
  • 300 gr. Ricotta Käse,
  • 3 kleine Espressotassen voll mit Mehl,
  • 3 kleine Espressotassen voll mit Zucker,
  • geriebene Zitronenschale,
  • 1 Teelöffel Vanillezucker,
  • 1 Teelöffel Backpulver….

Basta! Kein Fett, keine Butter, kein Öl!!! Ich mache manchmal noch einen Schuss weißen Rum hinein 🙂 oder süßen Likör wie Vin Santo.

Die Kuchenform natürlich vorher einfetten und dann ab in den Ofen. Kurz vorher aber noch ein wenig braunen Zucker auf den Kuchenteig streuen, dann wir er schön krokant an der Oberfläche.

Bei 180-200 Grad Umluft so 20-30 Minuten, einfach mach zwischendurch schauen, wie gebräunt die Oberfläche ist.

Lecker lecker! Verfeinern könnte man ihn dann noch mit Äpfeln oder Birnen oder auch Himbeeren, meine Lieblingsvariante ist mit einem Schuss Orangensaft und Cointreau. Aber „Pur“ schmeckt er einfach am besten. Solltet ihr noch Obst dazumischen, dann braucht er länger im Ofen aufgrund der Feuchtigkeit vom Obst.
Wenn er dann abgekühlt ist ein wenig Puderzucker drüberstreuen und fertig.

Einfach und schnell und köstlich. Viva la dolce vita!

Mehr Italien-Geheimtipps zum Thema: